Kundenspezifische Hängeförderanlagen

Cardan-Waschanlagen für kontinuierliche, mehrstufige Prozesse

Ein Cardan-Hängeförderer transportiert Teilekörbe oder individuelle Werkstückträger durch aufeinander abgestimmte Prozesszonen. Trägerausführung, Prozessfolge, Fördergeschwindigkeit sowie Be- und Entladung werden für deine Bauteile und deinen Produktionsablauf ausgelegt.

Sonderanlage vom Werkstück her gedachtDie Anlage entsteht nicht aus einer starren Modellgröße, sondern aus Bauteil, Chargengewicht, Verschmutzung, gefordertem Durchsatz und den Schnittstellen deiner Produktion.
Cardan-Hängeförderer mit mehreren Teilekörben vor einer industriellen Waschanlage
Visualisierung eines Cardan-Hängeförderers mit beladenen Teilekörben vor der Prozessanlage.
HängefördererWerkstückträger durchlaufen definierte Prozessstationen
MehrstufigWaschen, Spülen und weitere Prozessschritte kombinierbar
ProzessintegriertBe- und Entladung sowie Schnittstellen im Materialfluss
SonderanlageTräger, Zonen und Förderablauf werden projektiert

Funktionsprinzip

Hängende Teilekörbe durchlaufen den abgestimmten Prozess

Der oberhalb geführte Kettenförderer bewegt die beladenen Körbe oder Werkstückaufnahmen nacheinander durch die gekapselten Behandlungsbereiche. Dadurch lassen sich wiederkehrende Chargen in einen kontinuierlichen Materialfluss einbinden.

Hakenabstand, Tragmittel, Korbgeometrie und Fördergeschwindigkeit werden gemeinsam mit den Prozesszonen geplant. So bleiben die Werkstücke sicher aufgenommen und für die vorgesehene Behandlung zugänglich.

  • Werkstückträger passend zu Geometrie, Gewicht und Teilezahl
  • Definierte Übergänge zwischen Behandlungs- und Abtropfzonen
  • Belade- und Entladebereiche passend zum Bedienkonzept
  • Sensorik und Freigaben für einen überwachten Förderablauf
  • Wartungszugänge für Fördertechnik und Prozesskomponenten

Prozessfolge

Behandlungsstufen passend zur Reinigungsaufgabe kombinieren

Die konkrete Abfolge ergibt sich aus Werkstoff, Verschmutzung, Folgeprozess und gefordertem Ergebnis. Neben Waschen, Spülen und Trocknen können bei Bedarf weitere Behandlungsschritte projektiert werden.

01

Vorbehandeln

Vorwaschen oder gezielte Vorbehandlung für stark anhaftende Rückstände.

02

Waschen

Reinigungszone mit abgestimmter Medienführung und Düsenanordnung.

03

Spülen

Ein- oder mehrstufiges Spülen entsprechend den Anforderungen des Folgeprozesses.

04

Nachbehandeln

Trocknen sowie bei Bedarf Passivieren, Phosphatieren oder Schmieren.

Auslegung und Automatisierung

Vier Bereiche bestimmen den Anlagenaufbau

Bauteil und Träger

Abmessungen, Gewicht, Anzahl und erreichbare Flächen bestimmen Korb oder Aufnahme.

Prozess und Medium

Verschmutzung, Werkstoff und Folgeprozess bestimmen Zonen, Temperaturen und Medienpflege.

Förderung und Leistung

Hakenabstand, Fördergeschwindigkeit und Belegung werden auf den gewünschten Durchsatz abgestimmt.

Produktionsintegration

Beladung, Entladung, Freigaben, Signale und Platzverhältnisse werden als Gesamtsystem betrachtet.

Typische Einsatzfälle

Kontinuierliche Behandlung für wiederkehrende Werkstückträger

Mehrteilige Chargen

Mehrere Bauteile werden geordnet in einem Teilekorb durch den Prozess geführt.

Wiederkehrende Abläufe

Gleichartige Werkstückträger unterstützen einen stabilen Materialfluss zwischen Produktionsschritten.

Vorbehandlung

Reinigen, Spülen und Nachbehandeln vor Beschichtung, Montage oder weiterer Bearbeitung.

Komplexe Prozessfolgen

Mehrere Behandlungsstufen werden innerhalb einer gekapselten Anlage zusammengeführt.

Produktbezeichnung

Cardan Washer und Waschanlage mit Kardanförderer

Die Bezeichnung Cardan Washer steht hier für eine kontinuierliche Waschanlage, bei der ein oberhalb geführter Kettenförderer hängende Werkstückträger durch die Prozessstationen bewegt. Gemeint ist keine Reinigungsanlage für Kardanwellen. Jede neue Anlage wird anhand der tatsächlichen Werkstücke und Prozessanforderungen ausgelegt.

Häufige Fragen

Orientierung vor der Projektierung

Was bedeutet Cardan Washer?

Cardan bezeichnet bei dieser Anlagenart den oberhalb geführten Kettenförderer. Daran hängen Teilekörbe oder Werkstückträger, die nacheinander durch die Behandlungszonen fahren.

Welche Prozessschritte können kombiniert werden?

Typisch sind Vorwaschen, Waschen, Spülen und Trocknen. Je nach Aufgabe können weitere Schritte wie Passivieren, Phosphatieren oder Schmieren ergänzt werden.

Wie wird der Teilekorb ausgelegt?

Entscheidend sind Bauteilabmessungen, Gewicht, Anzahl pro Träger, gewünschte Zugänglichkeit und sichere Fixierung während Förderung und Behandlung.

Kann die Anlage in eine Produktionslinie integriert werden?

Ja. Be- und Entladung, Förderfreigaben, Sensorik und Steuerungsschnittstellen werden mit den angrenzenden Produktionsschritten abgestimmt.

Wie soll dein Werkstück durch den Prozess laufen?

Schick uns Bauteilabmessungen, Gewicht, Teilezahl je Träger, Verschmutzung, gewünschte Prozessschritte, Durchsatz und vorhandene Schnittstellen. Wir entwickeln daraus das passende Anlagen- und Förderkonzept.

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