Referenz | Sanitätsfachbetrieb
Rollstühle und Rollatoren reproduzierbar reinigen
Für einen Sanitätsfachbetrieb wurde eine großformatige Kammerlösung auf wechselnde Hilfsmittel abgestimmt. Ziel war ein nachvollziehbarer Wasch- und Spülprozess, der auch schwer zugängliche Bereiche erfasst und die manuelle Reinigung entlastet.
Die Ausgangslage
Unterschiedliche Hilfsmittel, schwer erreichbare Stellen
Rahmen, Räder, Gelenke, Polster und Anbauteile bringen unterschiedliche Oberflächen und Verschmutzungen in einen gemeinsamen Reinigungsprozess. Gleichzeitig sollte die Bearbeitung planbarer werden und weniger von manueller Nacharbeit abhängen.
Bauteilvielfalt
Unterschiedliche Abmessungen, Werkstoffe und empfindliche Komponenten mussten gemeinsam berücksichtigt werden.
Zugänglichkeit
Düsenanordnung und Drehbewegung sollten auch verdeckte und verwinkelte Bereiche erreichen.
Wiederholbarkeit
Der Prozess sollte unabhängig vom Bediener nach definierten Schritten ablaufen.
Anwendungsspezifische Kammeranlage
Beladung, Drehteller und Prozess gemeinsam ausgelegt
Die Lösung basiert auf einer großformatigen Kammer mit Drehteller. Das Reinigungsgut wird innerhalb der Kammer bewegt, während die Spritzsysteme die Oberflächen aus verschiedenen Richtungen bearbeiten.
Die Auslegung verbindet einen chemisch unterstützten Waschschritt mit einer nachfolgenden Spülphase. Temperatur, Behandlungszeit und Medienführung werden auf Hilfsmittel und Verschmutzung abgestimmt.
Beladen
Hilfsmittel sicher auf dem Drehteller positionieren.
Waschen
Verschmutzungen mit abgestimmter Spritzmechanik und Prozesschemie lösen.
Spülen
Gelöste Rückstände und Waschmedium kontrolliert austragen.
Entnehmen
Das gereinigte Hilfsmittel zugänglich aus der Kammer übernehmen.
Sonderbau im Detail
Aufnahme und Prozess richten sich nach dem Reinigungsgut
Bei großformatigen und unterschiedlich aufgebauten Hilfsmitteln entscheidet nicht nur die Kammergröße. Beladung, Positionierung, Spritzbild und Medienführung müssen als zusammenhängendes System funktionieren.
Drehteller und Kammer werden auf Abmessungen und sichere Positionierung abgestimmt.
Düsenbereiche und Drehbewegung unterstützen die Bearbeitung schwer zugänglicher Stellen.
Waschen und Spülen werden getrennt geführt und auf das gewünschte Ergebnis abgestimmt.
Die Übergabe kann mit einer anwendungsspezifischen Beladehilfe ergänzt werden.
Dokumentiertes Reinigungsergebnis
Verschmutzungen erkennen und Ergebnis nachvollziehen
Detailaufnahmen vor und nach der Testreinigung unterstützen die Prozessbewertung. Damit lässt sich erkennen, ob schwer erreichbare Bereiche erfasst werden und an welchen Stellen Parameter oder Positionierung weiter angepasst werden müssen.
Verschmutzung an einem schwer zugänglichen Fahrwerkbereich.
Gereinigtes Detail nach dem abgestimmten Kammerprozess.
Die gezeigten Aufnahmen dokumentieren das konkrete Projekt. Das erreichbare Reinigungsergebnis hängt immer von Verschmutzung, Werkstoff, Geometrie und freigegebenen Prozessparametern ab.
Integration und Ergebnis
Eine manuelle Aufgabe wird planbarer
Die Kammeranlage bündelt Beladung, Waschen und Spülen in einem wiederholbaren Ablauf. Der Sanitätsfachbetrieb kann unterschiedliche Hilfsmittel innerhalb eines definierten Anlagenkonzepts bearbeiten.
Entscheidend bleibt die anwendungsspezifische Auslegung: Reinigungsgut, Verschmutzung, gewünschtes Ergebnis und täglicher Durchsatz bestimmen den Aufbau.
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